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LEXIKON

Samuelson

[ˈsæmjuəlsn]
Samuelson, Paul Anthony
Paul Anthony Samuelson
Paul Anthony, US-amerikanischer Nationalökonom, * 15. 5. 1915 Gary, Indiana,  13. 12. 2009 Belmont, Massachusetts; lehrte seit 1940 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge; einer der Hauptvertreter des Keynesianismus und der mathematischen Wirtschaftstheorie, lieferte u. a. Beiträge zur Konsum- (z. B. Indifferenzkurvenanalyse), Konjunktur- und Wachstumstheorie (z. B. Verknüpfung von Akzelerator und Multiplikator zur Konjunkturerklärung), Wohlfahrtsökonomik, Außenwirtschaftstheorie (z. B. Faktorpreisausgleichs-, Stolper-Samuelson-Theorem) und zur Theorie der öffentlichen Güter. Für die Weiterentwicklung der statischen und dynamischen Wirtschaftstheorie erhielt Samuelson 1970 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Samuelson war auch in der Politikberatung tätig, u. a. für die Rand Corp. (194975), das amerikanische Finanzministerium (seit 1961), das Federal Reserve Board (seit 1965) sowie für D. D. Eisenhower und J. F. Kennedy.
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