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LEXIKON

Röteln

Rubella; Rubeola
hoch ansteckende meldepflichtige, aber im Allgemeinen harmlose Virusinfektion bei Kindern (aber auch Erwachsenen) mit masernähnlichem Ausschlag. Die Hälfte aller Infektionen verläuft bei Kindern ohne Symptome. Die Übertragung des Rötelnvirus erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Die Inkubationszeit beträgt 1421 Tage. Ansteckungsgefahr besteht schon eine Woche vor Auftreten des Ausschlags und dauert bis zu einer Woche nach seinem Abklingen. Die rosaroten, leicht erhabenen, etwa linsengroßen Flecken gehen vom Gesicht aus auf den ganzen Körper über, begleitet von meist nur leichtem Fieber, und verschwinden nach 13 Tagen wieder. Zusätzlich können Lymphknotenschwellungen und Kopfschmerzen auftreten. In der Regel reicht Bettruhe zum Auskurieren der Rötelninfektion, die anschließend eine lebenslange Immunität hinterlässt. Eine besondere Bedeutung kommt den an sich harmlosen Röteln dadurch zu, dass sie bei Erkrankung einer werdenden Mutter, besonders in den ersten 23 Schwangerschaftsmonaten, das Kind im Mutterleib schädigen und zu gravierenden Missbildungen führen können (Rötelnembryopathie). Eine vorbeugende Impfung wird empfohlen. Impfkalender.
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