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LEXIKON

Ritterbünde

Vereinigungen von Rittern im 14. und 15. Jahrhundert zur Sicherung ihrer Interessen gegen die Territorialfürsten und vor allem gegen die Städte, besonders in Südwestdeutschland (jedoch verbanden sich auch Ritter mit Städten und Fürsten, wenn es von Vorteil war). Die Ritterbünde nannten sich nach ihrem Abzeichen (vom Löwen, Böckler, Hörner, Schlegler) oder nach ihrem Schutzpatron (St. Georg, St. Wilhelm); die größte Verbreitung fand der 1379 von der Wetterau ausgehende Löwenbund.
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