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LEXIKON

Reynolds'sche Zahl

[
nach O. Reynolds
]
eine dimensionslose Zahl, die den Strömungswiderstand in zähen Flüssigkeiten kennzeichnet. Sie kann als das Verhältnis der Trägheitskraft zur inneren Reibungskraft in der Flüssigkeit aufgefasst werden und ist gegeben durch: Flüssigkeitsdichte mal Strömungsgeschwindigkeit mal eine Bezugslänge (z. B. Rohrdurchmesser) dividiert durch die Maßzahl der Viskosität. Die Reynolds'sche Zahl spielt u. a. für Modellversuche in der Hydrodynamik eine große Rolle. Als kritische Reynoldssche Zahl bezeichnet man denjenigen Wert, bei dem die laminare (schlichte) Strömung in turbulente umschlägt.
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