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LEXIKON

Reststrahlenmethode

ein Verfahren zur Herstellung einer infraroten elektromagnetischen Strahlung nur einer Wellenlänge; beruht darauf, dass viele Kristalle aus einem infraroten Strahlengemisch jeweils eine Wellenlänge besonders stark („selektiv“) reflektieren. Lässt man also die Wärmestrahlung eines erhitzten Körpers mehrfach an Kristallplatten reflektieren, so werden alle Wellenlängen bis auf die eine ausgezeichnete (genauer: bis auf einen sehr engen Wellenlängenbereich) absorbiert. Bei Steinsalzkristallen z. B. bleibt eine „Reststrahlung“ mit 0,054 mm Wellenlänge. Die Reststrahlenmethode wurde zuerst von dem deutschen Physiker H. Rubens (* 1865,  1922) 1897 angegeben.
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