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LEXIKON

Restless-Legs-Syndrom

[ˈrestləslegz-; englisch]
Syndrom der ruhelosen Beine; Wittmaack-Ekbom-Syndrom
Abkürzung RLS, häufige neurologische Erkrankung, bei der es meist gegen Abend beim ruhigen Sitzen oder nach dem Zubettgehen zu Missempfindungen in den unteren Beinen, seltener in den Armen kommt. Dies führt zu innerer Unruhe und einem zwanghaften Bewegungsdrang, in der Folge zu Ein- und Durchschlafstörungen und daraus resultierender chronischer Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsstörungen. Die Krankheit tritt idiopathisch auf, das heißt aufgrund einer erblichen Veranlagung, oder sie hat eine zugrunde liegende Ursache wie Schwangerschaft, Eisenmangelanämie, rheumatoide Arthritis oder Nierenversagen. Die Therapie erfolgt medikamentös mit L-Dopa oder Dopaminagonisten oder durch Behandlung der Grundkrankheit.
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