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LEXIKON

Rekristallisatin

Neubildung des kristallinen Gefüges von Metallen und Mineralien, das durch Kaltverformung gestört wurde, und damit Beseitigung von entstandenen Eigenschaftsänderungen, z. B. Spannungen. Die Rekristallisation beginnt bei Metallen im Allgemeinen bei einer Temperatur, die bei 0,4 TK liegt (TK = Schmelztemperatur in Grad Kelvin), wobei ein hoher Verformungsgrad den Einsatzpunkt herabsetzt. Bei einigen Metallen (Blei, Zinn u. a.) erfolgt Rekristallisation schon bei Raumtemperatur. Rekristallisationsglühen, Behandlungsverfahren für kaltverformte metallische Werkstoffe.
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