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LEXIKON

Regenwürmer

Lumbricidae
Regenwürmer
Regenwürmer
Regenwürmer im Glas
Regenwürmer im Glas
Regenwurm
Regenwurm
Regenwürmer sind die bekanntesten Vertreter der Ringelwürmer (Annelida).
Familie der wenigborstigen Ringelwürmer, Oligochaeta (Oligochäten). Regenwürmer haben eine deutliche äußere Segmentierung, keine Körperanhänge und nur kleine Borsten, die meist auf nur ein Paar pro Segment beschränkt sind. Regenwürmer sind feuchtigkeitsbedürftige Bodenbewohner, die sich von Pflanzenteilen ernähren; auf Borneo gibt es auch baumbewohnende Regenwürmer (Gattung Pheretima). Tropische Regenwürmer können sehr groß werden, die größte Art, Megascolides australis, wird bis 3 m lang. Fortpflanzung als Zwitter: zwei Regenwürmer legen sich aneinander, bilden mit Hilfe des Clitellums (Clitellaten) einen Schleimgürtel und tauschen die Geschlechtsprodukte aus. Bei der Eiablage bildet das Clitellum eine Schleimhülle (Kokon) um die Eier. Regenerationsvermögen ist bei Regenwürmern häufig, doch kann ein durchschnittener Regenwurm meist nur den Hinterkörper, selten den Vorderkörper neu bilden. Einheimische Formen: Gewöhnlicher Regenwurm, Lumbricus terrestris; Mistwurm, Eisenia foetida; Laubwurm, Allolobophora spec. Regenwürmer sind von großer Bedeutung für die Durchlüftung des Bodens und für die Humusbildung.
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