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LEXIKON

Rgensburg

Regensburg: Stadtwappen
Stadtwappen
bayerische kreisfreie Stadt, Hauptstadt des Regierungsbezirkes Oberpfalz, Donauhafen, 132 000 Einwohner; zahlreiche mittelalterliche Bauten (Altstadt wurde 2006 zum Weltkulturerbe erklärt): gotischer Dom (13.16. Jahrhundert; reiche Innenausstattung), Altes Rathaus mit Reichssaal, ehemaliges Benediktinerkloster St. Emmeram mit bedeutenden Grabmälern, seit 1812 Residenz der Fürsten Thurn und Taxis; Geschlechtertürme der Patrizierfamilien, Steinerene Brücke (12. Jahrhundert; älteste erhaltene Steinbrücke in Deutschland), Porta Praetoria (Reste eines römischen Lagers); Universität (1967), Fachhochschule, Forschungsinstitute; elektrotechnische Industrie, Maschinenbau; Tourismus. Landkreis Regensburg: 1396 km2, 182 000 Einwohner.

Geschichte

Aus dem römischen Lager Castra Regina entstanden; dann kirchlicher Mittelpunkt (Bistum Regensburg, 7981821), wirkte es bis nach Böhmen hinein und erlangte überdies Bedeutung als Handels- und Verkehrszentrum. 1245 Reichsstadt, 1256 Beitritt zum Rheinischen Städtebund; 1486 zu Bayern; seit 1521 unter habsburgischem Schutz. Reformatorische Ansätze wurden seit der Berufung der Jesuiten 1589 zurückgedrängt. Seit der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts war Regensburg die Stadt der Reichstage, seit 1664 des „Immerwährenden Reichstags“. 1803 gehörte Regensburg zum neu geschaffenen Fürstentum Regensburg, das 1810 an Bayern kam.
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