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LEXIKON

Rauschenberg

Robert, US-amerikanischer Maler, Grafiker und Objektkünstler, * 22. 10. 1925 Port Arthur, Tex.,  12. 5. 2008 Captiva Island, Fla.; gilt als einer der Wegbereiter der Pop-Art; seine frühen Arbeiten waren großformatige, meist monochrome Bilder, zunächst in Weiß, dann in Schwarz und Rot gehalten (White, Black und Red Paintings); ab 1952 schuf er Collagen und Installationen, in denen er Malerei im Stil des abstrakten Expressionismus mit dreidimensionalen Alltagsobjekten kombinierte (Combine Paintings) und damit die Grenze zwischen Malerei und Skulptur aufhob; ab 1962 begann er unter dem Eindruck der Werke Andy Warhols mit Siebdruckverfahren, Fotoreproduktionen und Lithografien zu arbeiten; später entstanden Werke, bei denen er auf leichte, sensible Materialien wie Papier oder transparente Stoffe zurückgriff; seit 1981 arbeitete er an einer 400 m langen Gemälde- und Objektcollage, dem „Quarter Mile Picture“. Es folgten 1986 die Objektserie „Gluts“ aus Autowrackteilen und Bilder aus Metallplatten. 19841991 widmete er sich einem Großprojekt für internationale künstlerische Zusammenarbeit ROCI (Rauschenberg Overseas Culture Interchange), aus dem weitere Werke, z. T. für Organisationen der UNO, entstanden.
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