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LEXIKON

Rahner

Karl, deutscher katholischer Theologe, * 5. 3. 1904 Freiburg im Breisgau,  30. 3. 1984 Innsbruck; Bruder von Hugo Rahner; Jesuit, Studium der Theologie und Philosophie, 1936 Promotion in Innsbruck; während des Zweiten Weltkriegs als Seelsorger in Wien tätig; Professor für Dogmatik 19481964 in Innsbruck, 19641967 in München, 19671971 in Münster; führender Theologe beim Zweiten Vatikanischen Konzil und in der ökumenischen Bewegung. Rahner stellt den Menschen in den Mittelpunkt seiner Theologie und fragt nach den konkreten Bezügen biblischer Inhalte zum modernen Menschen; seine Formel „Theologie als Anthropologie“ wurde zum Ausgangspunkt neuer Ansätze in der katholischen Dogmatik und betont die Bedeutung christlicher Alltagspraxis. Hauptwerke: „Geist in Welt“ 1939; „Schriften zur Theologie“ (16 Bde.) 19541984; Mitherausgeber des „Lexikons für Theologie und Kirche“ und von „Sacramentum Mundi“.
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