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LEXIKON

Pynchon

[
ˈpintʃən
]
Thomas, US-amerikanischer Schriftsteller, * 8. 5. 1937 Glen Cove, N.Y.; Vertreter der literarischen Postmoderne; versucht mit seinen zum Teil monumentalen, hochkomplexen Werken die Undurchschaubarkeit der modernen Welt abzubilden: „V“ 1963, deutsch 1968; „Die Versteigerung von Nr. 49“ 1966, deutsch 1973; „Die Enden der Parabel“ 1973, deutsch 1981; „Mason & Dixon“ 1997, deutsch 1999; „Gegen den Tag“ 2006, deutsch 2008; „Inherent Vice“ 2009.
  • Erscheinungsjahr: 1973
  • Veröffentlicht: USA
  • Verfasser:
    Pynchon
    , Thomas
  • Deutscher Titel: Die Enden der Parabel
  • Original-Titel: Gravity's Rainbow
  • Genre: Roman
Mit dem Roman »Die Enden der Parabel«, erschienen beim Verlag Viking Press in New York, avanciert Thomas Pynchon (* 1937) zu einem der wichtigsten Autoren der Postmoderne. Der enzyklopädisch-universale Anspruch des umfangreichen Romans als Darstellung der Grundprobleme des 20. Jahrhunderts führt zu einer überbordenden Themenvielfalt, ausufernden Handlungssträngen und einer vielstimmigen Erzählstrategie. Die Haupthandlung spielt im Europa der Jahre 1944/45. Im Mittelpunkt stehen Entwicklung, Produktion und Einsatz der deutschen V-2-Raketen, die den wissenschaftlichen Fortschritt als todbringende Schönheit darstellen.
Die deutsche Übersetzung erscheint 1981.
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