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LEXIKON

Primary

[ˈpraiməri; englisch, Vorwahl]
Primary Election; US-Vorwahlen
in den USA übliches Verfahren der Parteien, um in den einzelnen Bundesstaaten Kandidaten für Ämter oder Abgeordnetenmandate zu nominieren. Primaries wurden seit 1903 für die Kongresswahlen eingeführt, um den Einfluss der Parteiapparate auf die Kandidatenauswahl einzuschränken. Es gibt zwei Hauptkategorien von Primaries: Closed Primaries und Open Primaries. Bei den Closed Primaries lassen sich die Wähler vorab für eine Partei registrieren. Damit können die Parteien die Beeinflussung ihrer Vorwahlen durch Mitglieder anderer Parteien vermeiden. Im Gegensatz dazu entfällt bei den Open Primaries der Nachweis der Parteizugehörigkeit für den wahlberechtigten Bürger. Besondere Aufmerksamkeit ziehen die Presidential Primaries auf sich, mit denen Delegierte bestimmt werden, die ihrerseit dann auf den nationalen Parteitagen (Party Conventions) den jeweiligen Präsidentschaftskandidaten küren. In einigen Bundesstaaten erfolgt die Auswahl der Delegierten auf Grund des sogenannten Caucus-Verfahren, bei dem Parteiversammlungen entscheiden. Die auf den Party Conventions nominierten Kandidaten treten in den eigentlichen Präsidentenwahlen gegeneinander an.
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