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LEXIKON

Pompeius

Gnaeus Pompeius Magnus
Pompeius, Gnaeus
Gnaeus Pompeius
römischer Staatsmann und Feldherr, * 29. 9. 106 v. Chr. Rom,  28. 9. 48 v. Chr. Ägypten; kämpfte als Anhänger Sullas gegen Marius, besiegte 71 v. Chr. die letzten Anhänger des Spartacus in Oberitalien und erhielt 67 v. Chr. gegen den Widerstand des Senats außerordentliche Vollmachten auf 3 Jahre über das Mittelmeer und seine Küsten zur Bekämpfung der Seeräuber. 66 v. Chr. mit dem Oberbefehl gegen Mithridates von Pontos beauftragt, machte er 64 v. Chr. das Königreich Pontos zur römischen Provinz, 63 v. Chr. zog er in den Osten, eroberte Jerusalem und richtete die Provinzen Syrien und Kilikien ein. Als er nach seiner Rückkehr sein Heer entlassen hatte, verweigerte ihm der Senat die Erfüllung seiner Anordnungen in Asien und seinen Veteranen das versprochene Ackerland. Daraufhin schloss Pompeius 60 v. Chr. mit Cäsar und Crassus ein Bündnis und heiratete 59 v. Chr. Cäsars Tochter Julia; 56 v. Chr. kam es in den Abmachungen von Lucca zum 1. Triumvirat. Nach dem Tod Julias geriet Pompeius jedoch in Gegensatz zu Cäsar und wurde vom Senat mit der Verteidigung der Republik gegen den einstigen Verbündeten beauftragt. Als Cäsar Italien im Sturm eroberte, floh Pompeius nach Griechenland; Cäsar folgte ihm und besiegte Pompeius in der Schlacht bei Pharsalos in Thessalien (9. 8. 48 v. Chr.). Pompeius floh daraufhin nach Ägypten, wo er auf Befehl des Königs Ptolemaios XIII. ermordet wurde.
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