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LEXIKON

Pink Floyd

[piŋk ˈflɔid]
britische Rockgruppe, gegründet 1965 in Cambridge von Syd Barrett (Gesang, Gitarre), Roger Waters (Bass, Gesang; verließ die Gruppe 1983), Richard (Rick) Wright (Tasteninstrumente) und Nick Mason (Schlagzeug); 1968 trat David Gilmore an Barretts Stelle. Der Bandname setzt sich zusammen aus den Vornamen der Bluesmusiker Pink Anderson und Floyd Council; Pink Floyd schuf als eine der ersten Gruppen eine Synthese aus Rock und elektronischer Musik; bewegte sich durch ihren Einsatz von Geräuscheffekten, Toncollagen und später auch sinfonischen Elementen zwischen Psychedelic Rock und Progressive Rock; auch berühmt für ihre aufwändigen Lichtshows; Veröffentlichungen u. a.: „Ummagumma“ 1969; „The Dark Side of the Moon“ 1973; „Wish You Were Here“ 1975; „Animals“ 1977; „The Wall“ 1980 (1981 als Show umgesetzt und auch verfilmt); „A Momentary Lapse of Reason“ 1987; „The Division Bell“ 1994; „P.U.L.S.E.“ 1995; „The Wall Live“ 2000; erhielten 2008 den Polar Music Prize.
  • Deutscher Titel: The Wall
  • Original-Titel: THE WALL
  • Land: Großbritannien
  • Jahr: 1982
  • Regie: Alan Parker
  • Drehbuch: Roger Waters
  • Kamera: Peter Biziou
  • Schauspieler: Bob Geldof, Kevin McKean, Christine Hargreaves, James Laurenson
Der ehemalige Werbefilmer Alan Parker inszeniert die Geschichte des Rockmusikers Pink (Bob Geldof). Pink, der in einer schweren Krise steckt, befindet sich in einem Hotelzimmer in Los Angeles und blickt zurück auf seinen Weg zum Erfolg, dem sein Privatleben zum Opfer fiel. Seine gesamten negativen Erlebnisse visualisiert in collagenhaften Schreckensbildern und Alpträumen sind Mosaiksteine einer ständig höher werdende Mauer um ihn herum. Er ist isoliert, kommunikationsunfähig und offenbar gefühllos.
Alan Parker gelingt die Verbindung der gleichnamigen Musik der britischen Rockgruppe »Pink Floyd« mit den symbolträchtigen Bildern in Form moderner Videocliptechnik, wobei Kritiker dem Film vor allen Dingen seine Inhaltsleere vorwerfen.
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