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LEXIKON

Pfeffersche Zelle

[
nach W. Pfeffer
]
Osmometer
Modell für die osmotischen Verhältnisse bei einer Pflanzenzelle. In der porösen Wandung einer Tonzelle wird durch einen Niederschlag von Kupferhexacyanoferrat II (Cu2[Fe(CN)6]) eine Membran gebildet, die semipermeabel ist, d. h. Wasser leicht passieren lässt, während z. B. Rohrzuckermoleküle nicht durch sie hindurchtreten können. Wird die Zelle mit einer Rohrzuckerlösung gefüllt und in Wasser gehängt, dringt Wasser in das Innere der Zelle ein; die Zuckermoleküle können nicht nach außen kommen. Ein an der Pfefferschen Zelle angebrachtes Steigrohr lässt dann die Menge des eingedrungenen Wassers erkennen. Damit kann der osmotische Druck ermittelt werden.
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