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LEXIKON

Paulson-Plan

nach dem US-Finanzminister Henry Paulson
Bezeichnung für den Emergency Economic Stabilization Act (EESA), deutsch Notfallgesetz zur wirtschaftlichen Stabilisierung. Das unter der Ägide von Henry Paulson ausgearbeitete Gesetz US-amerikanische Gesetz trat am 3. 10. 2008 in Kraft und soll amerikanische Banken retten, die durch die Subprime-Krise in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind. Kernpunkt des Paulson-Plans ist die Einrichtung eines 700-Milliarden-Dollar-Fonds, mit dem die US-Regierung „faule“ Hypothekenpapiere von angeschlagenen Banken aufkaufen kann. Des Weiteren beinhaltet das Gesetz Steuererleichterungen für Unternehmen im Wert von 150 Milliarden US-Dollar sowie eine Anhebung der staatlichen Garantiesumme für Bankguthaben auf 250 000 US-Dollar.
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