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LEXIKON

Parodontse

[
die; griechisch
]
Paradentose; Parodontopathia dystrophica
Parodontitis, Parodontose, Paradentitis, Paradentose
Parodontitis, Parodontose, Paradentitis, Paradentose
Der allmähliche Abbau des Zahnstützgewebes (links) und der Rückgang des Zahnbetts (rechts)
Rückbildungsvorgänge an Kieferknochen, Zahnfleisch und Zahnbettgewebe (Parodontium), d. h. am Zahnaufhängeapparat, der dem Zahn normalerweise Halt gibt. Die Parodontose führt zur Lockerung der Zähne, zu Zahnverlust und Schwund des Kieferknochens; ist sie mit Schwellungen und entzündlichen Zahntascheneiterungen verbunden, so handelt es sich genau genommen um eine Parodontitis. Die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ist meist das Anfangsstadium der Zahnbetterkrankung, die im mittleren Lebensalter (etwa vom 35. 40. Lebensjahr an) sehr verbreitet ist und oft zu einem frühzeitigen Verlust der Zähne führt. Ursache ist fest haftender Zahnbelag (Plaque) bzw. die darin befindlichen Bakterien und ihre Stoffwechselprodukte, die das Zahnfleisch ständig reizen. Dadurch entzündet es sich und löst sich vom Zahn ab. Es bilden sich Zahnfleischtaschen, die immer tiefer werden, so dass der Zahn schließlich seinen Halt verliert. Bei einer Parodontosebehandlung müssen zunächst alle Zahnbeläge gründlich entfernt werden. U. U. ist es erforderlich, die Zahnfleischtaschen zu öffnen, um sie säubern zu können. Anschließend werden sie wieder fixiert.
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