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LEXIKON

Ödm

[
das; griechisch
]
Oedem; Oedema; Wassersucht
Anschwellung im Unterhautzellgewebe durch Wasseransammlung. Die Ursachen sind vielfältig. Eine der häufigsten ist eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz), bei der es infolge verminderter Pumpleistung des Herzens zu einem Blutrückstau und durch den erhöhten Druck zu einem Wasserübertritt ins Gewebe kommt. Hiervon sind vor allem die Füße bis über die Knöchel hinauf betroffen. Bei Linksherzinsuffizienz kommt es zum Lungenödem. Weitere mögliche Ursachen sind hormonelle Umstellungen in der Schwangerschaft und vor der Menstruation, Cushing-Syndrom, Einnahme von Corticosteroiden, Nierenerkrankungen. Bei Störungen des Lymphabflusses entsteht ein Lymphödem. Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Grunderkrankung.
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