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LEXIKON

Multiplexing

[das]
Übermittlungsverfahren in der Telekommunikation, bei dem mehrere Einzelkanäle zu einem kapazitätsstarken Gesamtkanal zusammengefasst werden. Man unterscheidet zwischen Frequenz-, Raum- und Zeitmultiplexing. Beim Frequenzmultiplexing wird eine verfügbare Bandbreite in mehrere einzelne Frequenzbänder aufgeteilt, die jeweils einem eigenen Kanal zugeteilt werden. Beim Raummultiplexing werden Frequenzen mit ausreichendem räumlichen Abstand mehrfach benutzt. Unter Zeitmultiplexing versteht man die Unterteilung der Gesamtkapazität eines Übertragungssystems in mehrere sog. Zeitschlitze (Slots). Dieses Verfahren wird z. B. beim digitalen Fernsehen angewendet, bei dem das Programm eines Anbieters in festen Zeitabständen von neuem angeboten wird und der Zuschauer nicht an einmal festgelegte Anfangszeiten gebunden ist.
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