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LEXIKON

Münchener Räterepublik

die nach der Ermordung des amtierenden bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner (USPD) am 7. 4. 1919 von den Arbeiterräten ausgerufene bayerische Republik. Die Regierungsgewalt übernahm ein Rat der Volksbeauftragten aus Mitgliedern der USPD und des bayerischen Bauernbunds, der jedoch am 13. 4. durch einen kommunistischen Rat ersetzt wurde. Die Münchener Räterepublik fand am 2. 5. 1919 ihr Ende, als die Stadt von Freikorps, die die nach Bamberg ausgewichene parlamentarische Regierung zu Hilfe gerufen hatte, gestürmt wurde; im Verlauf dieser Ereignisse kam es zu zahlreichen willkürlichen Erschießungen.
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