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LEXIKON

Mülheimer Theatertage

1976 in Mülheim an der Ruhr gegründetes Festival, bei dem jährlich im Mai/Juni etwa acht deutschsprachige Stücke, zumeist Uraufführungen, gezeigt werden. Bewertet wird dabei nicht die Inszenierung, sondern das Drama. Eine Jury aus fünf Theaterschaffenden, Kritikern und Dramatikern vergibt am Ende des Festivals den mit 15 000 Euro dotierten „Mülheimer Dramatikerpreis“. Zu den Preisträgern gehören bisher u. a. Heiner Müller (1979), Georg Tabori (1983 und 1990), Herbert Achternbusch (1986), Werner Schwab (1992), Elfriede Jelinek (2004) und Dea Loher (2008). 1987 erhielten die Theatertage den Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI) der UNESCO.
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