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LEXIKON

Mtorrad

Kraftrad, kurz Krad
Motorrad: Baujahr 1885
Das erste Motorrad
Das erste von Gottfried Daimler gebaute Motorrad aus dem Jahr 1885.
Motorrad: Baujahr 1999
Motorrad der 125er Klasse
Motorrad der 125er Klasse von Kawasaki aus dem Jahr 1999.
einspuriges, zweirädriges, durch einen Verbrennungsmotor (Ottomotor) angetriebenes Fahrzeug. Der geschweißte, einfache oder doppelte Stahlrohrrahmen kann (offen) mit zwischengebautem oder (geschlossen) mit aufgebautem Motorgetriebeblock ausgeführt werden. Beim Schalenrahmen werden zwei aus Stahlblech gepresste Hälften zusammengeschweißt. Das Vorderrad ist in der Vorderradgabel oder diese gegen den Rahmen gefedert, während das Hinterrad meist als Schwingrad federnd in einer Führung angeordnet ist. Als Motor werden überwiegend luftgekühlte ein- bis sechszylindrige Zwei- oder Viertakt-Motoren verwendet. Für bestimmte Zwecke baut man Einzylinder-Zweitakt-Motoren, auch mit 2 Kolben als Doppelkolben-Motoren. Zweizylinder-Motoren haben die Zylinder parallel und stehend oder v-förmig oder gegeneinander und liegend (Boxer-Motor) angeordnet. Die Motorkraft geht über die (meist Mehrscheiben-) Kupplung und über das 2- bis 6-gängige Wechselgetriebe in die Treibkette (Kettenrad, Zahnriemen) oder Kardanwelle (Kardanrad) zum Hinterrad. Motor, Kupplung und Getriebe liegen meist in einem Gehäuse, dem Motorgetriebeblock, dessen Rippen zur Kühlung dienen. Bei Zweitaktern wird dem Kraftstoff etwa 24% Schmieröl zugesetzt. Der Lenker hat einen Drehgriff zur Regulierung der Gaszufuhr und trägt noch die Hebel für die Handbremse und Kupplung. Die Hebel für die Fußschaltung, die Fußbremse (manchmal) und den Starter sind direkt am Motorgetriebeblock angebracht.
Typeneinteilung: Solomaschinen und Gespanne; Sonderbauarten sind: Motorroller, Fahrräder mit Einbaumotoren (Einzylinder, 2-, 4-Takt, bis 50 cm3 Hubraum; Moped, Mofa). Kraftfahrzeuge.
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