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Gerhart Herrmann, eigentlich G. Herrmann, deutscher Schriftsteller, * 8. 9. 1901 Gerbitz, Anhalt,  8. 9. 1973 München; Journalist, zunächst Lehrer, dann Journalist in Bochum, Berlin und München; schrieb 1932 unter dem Titel „Der schwarze Ritter“ eine Karl-Marx-Biografie, die von den Nationalsozialisten verboten wurde; 19331945 emigriert; gründete 1945 mit Heinz Hartwig in Bad Reichenhall das politische Reisekabarett „Die Hinterbliebenen“; schrieb Dramen („Meier Helmbrecht“ 1946), zeitbezogene Stücke, Erzählwerke und Gerichtsreportagen („Im Namen des Gesetzes“ 1950; „Liebe vor Gericht“ 1961) sowie kulturhistorische Plaudereien („Weltgeschichte höchst privat“ 1954; „Das Wein- und Venusbuch vom Rhein“ 1960 und 1964).
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