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LEXIKON

Mitochndrien

[
-ˈxɔndriən; griechisch
]
Zelle (pflanzliche): Aufbau
Zelle (pflanzliche): Aufbau
Aufbau einer pflanzlichen Zelle
Zelle (tierische): Aufbau
Zelle (tierische): Aufbau
Aufbau einer tierischen Zelle
meist längliche Organellen der eukaryotischen Zelle, die vor allem der Energiegewinnung dienen und daher auch als „Kraftwerke“ der Zelle bezeichnet werden. Sie bestehen aus einer äußeren und einer inneren Hüllmembran, die das Mitoplasma (Matrix) umschließt und deren Oberfläche durch Einstülpungen in die Matrix enorm vergrößert ist. Diese Oberflächenvergrößerungen dienen der Leistungssteigerung, da an die Membran zahlreiche Enzyme gebunden sind. Die Gewinnung von Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP) erfolgt durch oxidative Phosphorylierung in der Atmungskette.
Mitochondrien vermehren sich durch Teilung. Ihre Zahl ist je nach dem Energiebedarf einer Zelle sehr unterschiedlich, aber für die jeweiligen Zellarten ziemlich konstant. Sie besitzen eigene Erbinformation in Form ringförmiger DNA und Ribosomen zur Proteinsynthese.
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