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LEXIKON

Mteosat

Meteosat: Bildübermittlung
Meteosat
Die Abbildung zeigt, auf welche Weise die Satellitenbilder weitergegeben werden.
Bezeichnung für europäische meteorologische Satelliten, die aus einer geostationären Umlaufbahn (in rund 36 000 km Höhe) über dem Golf von Guinea ungefähr ein Drittel der Erdoberfläche erfassen. Meteosat 1 startete am 23. 11. 1977 von Cape Canaveral. Darauf folgten Meteosat 2 (1981) bis Meteosat 9 (2005). Zwei weitere Satelliten sind für einen kontinuierlichen Betrieb bis etwa 2018 geplant. Meteosat 17 lieferten alle 30 min Aufnahmen in drei Spektralbereichen, die Satelliten der zweiten Generation senden alle 15 min Bilder in zwölf Spektralbereichen. Die Satellitenbilder, die wichtige Aufschlüsse über den Zustand der Atmosphäre geben, dienen der Analyse des Wettergeschehens und haben die Wettervorhersage wesentlich verbessert.
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