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LEXIKON

Melanm

[
das; griechisch
]
eine Geschwulst an Haut und Schleimhaut, die von den Pigment bildenden Zellen (Melanoblasten) ausgeht. Vor allem bei Kleinkindern tritt das gutartige juvenile Melanom (Spitz-Tumor) als meist rötlicher, rasch bis erbsengroß wachsender Tumor im Gesichtsbereich auf. Es kann problemlos chirurgisch entfernt werden. Gefährlich ist das bösartige Melanom (malignes Melanom oder Melanoblastom), da es schnell Metastasen bildet. Melanome entstehen entweder aus Epithelzellen (Melanokarzinom) oder aus Bindegewebszellen (Melanosarkom). Sie entwickeln sich häufig aus Leberflecken, aber auch auf völlig normaler Haut, begünstigt durch hohe Sonnenbelastung der Haut (vor allem Sonnenbrände). Da nur bei frühzeitiger chirurgischer Entfernung gute Heilungsaussichten bestehen, sollte bei sich verändernden Hautpigmentierungen umgehend ein Arzt zu Rate gezogen werden.
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