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LEXIKON

Mehltau

durch verschiedene Pilze hervorgerufene Blattkrankheiten, die auch auf junge Triebe und Früchte übergreifen; ein schimmelartiger, grauweißer Überzug, der aus dem Myzel bzw. den Konidien der Parasiten besteht. Die echten Mehltaupilze (Erysiphaceae), die zu den Schlauchpilzen gehören, befallen zahlreiche Kulturpflanzen, z. B. Apfel, Stachelbeere, Rose, Getreidearten. Am bekanntesten ist der Echte Mehltau der Weinrebe, der durch Uncinula necator hervorgerufen wird (Bekämpfung durch Schwefelpräparate). Die gefährlichste Krankheit der Weinrebe, der Falsche Mehltau, wird durch Falsche Mehltaupilze (Peronosporales) verursacht, die zu den Oomycetes gehören. Der Pilzbefall mit Plasmopara viticola verwandelt die Beeren in „Lederbeeren“ (Bekämpfung durch Kupferkalkbrühe).
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