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LEXIKON

McCartney

[
məˈka:tni
]
Sir (seit 1997) Paul, britischer Rockmusiker (Gesang, Bass), Komponist und Produzent, * 18. 6. 1942 Liverpool; war zusammen mit John Lennon der wichtigste Songschreiber der Beatles (19611970). Seine Balladen (z. B. „Hey Jude“) und Rockadaptionen („Get Back“) erreichten Weltruhm. Nach der Trennung der Beatles (1970) gründete McCartney zusammen mit seiner Frau Linda (geborene Eastman, * 1941,  1998) die Popgruppe „Wings“ und ist seit deren Auflösung 1979 mit Soloprojekten erfolgreich. Anfang 1996 eröffnete er in seiner Heimatstadt Liverpool das von ihm gegründete Liverpool Institute for Performing Arts (LIPA), eine Schule, die angehenden Künstlern aus aller Welt Kenntnisse in Musik, Schauspiel, Tanz und Design vermittelt. Soloalben (Auswahl): „Tug Of War“ 1982; „Paul Is Live“ 1993; „Flaming Pie“ 1997; „Run Devil Run“ 1999; „Chaos And Creation In The Backyard“ 2005; „Memory Almost Full“ 2007; „The Fireman“ 2008; „Kisses On The Bottom“; ferner klassisch inspirierte Musik wie das „Liverpool Oratorio“ (1991; mit Carl Davis), die Sinfonie „Standing Stone“ (1997) und das Ballett „Oceans Kingdom“ (2011). McCartney ist auch als Maler aktiv, seine von René Magritte und Willem de Kooning beeinflussten expressiven Landschaften und Porträts wurden weltweit erstmals 1999 in Siegen ausgestellt; 1992 erhielt er den Polar Music Prize.
Beatles: Ordensverleihung
Beatles: Ordensverleihung
Vier glückliche Beatles zeigen den British-Empire-Orden, den sie 1965 von Königin Elizabeth erhielten. Von links nach rechts: Ringo Starr, John Lennon, Paul McCartney und George Harrison.
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