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LEXIKON

Maximlian I.

Herzog von Bayern 1597, Kurfürst 16231651, * 17. 4. 1573 München,  27. 9. 1651 Ingolstadt; Sohn Herzog Wilhelms V. von Bayern (* 1548,  1626); führte mehrere Reformen in der Verwaltung, im Gerichts- (Codex Maximilianeus) und Heereswesen durch; förderte die Gegenreformation. Als Maximilian 1607 im Auftrag des Kaisers die Reichsacht über Donauwörth vollstreckt hatte, behielt er die Stadt und rief dadurch den Zusammenschluss der evangelischen Stände zur Union hervor. Er selbst gründete daraufhin die katholische Liga. Maximilian siegte am 8. 11. 1620 in der Schlacht am Weißen Berg bei Prag. Im Westfälischen Frieden erhielt er die Oberpfalz und die Kurwürde bestätigt.
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