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LEXIKON

Mauretnien

Natur und Klima

Mauretanien.sgm
Offizielle Bezeichnung:
Islamische Republik Mauretanien
KFZ-Kennzeichen:
RIM
Fläche:
1 030 700 km2
Einwohner:
3,5 Millionen
Hauptstadt:
Nouakchott
Zeitzone:
Mitteleuropäische Zeit -1 Stunden
Amtssprache(n):
Arabisch
Staatsform:
Präsidiale Republik
Nationalfeiertag:
28.11.
Währung:
1 Ouguiya (UM) = 5 Khoums
Das Staatsgebiet gehört größtenteils zur Sahara, der Süden zur Sahelzone. Von der rund 600 km langen Atlantikküste steigt das Land über die teils mit Dünen bedeckte Küstenebene in Steilstufen zu den weithin ebenen, 300500 m hohen Sandsteinplateaus von Adrar und Tagant an, die von einzelnen Inselbergen überragt werden. Nach Nordosten senken sich die überwiegend mit Geröllfeldern bedeckten Hochflächen zum Dünengebiet El Djouf. Einziger Wasser führender Fluss ist der Senegal im Süden, der die Grenze zum gleichnamigen Nachbarstaat bildet. Im übrigen Land gibt es nur die kastenartigen Trockentäler der Wadis, die lediglich nach den episodisch auftretenden Regenfällen Wasser führen und meist in Salzsümpfe abflussloser Becken münden. Die Ausbreitung der Wüste nach Süden ist nicht nur durch klimatische Veränderungen, sondern auch durch menschliches Handeln verursacht worden.
In Mauretanien herrscht überwiegend subtropisches, ganzjährig heißes Wüstenklima. Nur im Süden fallen während der sommerlichen Regenzeit jährlich 300400 mm Niederschläge. Im Winter weht der Nordostpassat, oft in Form des extrem trockenen Harmattan.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft
  6. Geschichte
    1. Entwicklung bis zur französischen Kolonisierung
    2. Souveränität und autokratische Herrschaft
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