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LEXIKON

Mastroinni

Marcello Vincenzo Domenico, italienischer Schauspieler, * 28. 9. 1924 Fontana Liri,  19. 12. 1996 Paris; als vielseitiger Darsteller im internationalen Film erfolgreich; spielte u. a. in „Das süße Leben“ 1960; „81/2“ 1963; „Die Stadt der Frauen“ 1979; „Der Bienenzüchter“ 1986; „Der schwebende Schritt des Storches“ 1991; „Prêt-à-Porter“ 1994.
Mastroianni, Marcello
Marcello Mastroianni
  • Deutscher Titel: Das süße Leben
  • Original-Titel: LA DOLCE VITA
  • Land: Italien
  • Jahr: 1960
  • Regie: Federico
    Fellin
    i
  • Drehbuch: Federico
    Fellin
    i, Tullio Pinelli, Ennio Flaiano
  • Kamera: Otello Martelli
  • Schauspieler: Marcello Mastroianni, Alain Cuny, Anouk Aimée, Anita Ekberg, Yvonne Furneaux
  • Auszeichnungen: Goldene Palme Filmfestspiele Cannes 1960 für Film
Federico
Fellin
is episodenhafter Film »Das süße Leben« wird zu einem Höhepunkt seines Schaffens. Der Film ist nach seiner Uraufführung heftig umstritten, einige Szenen sind den Moralisten zu freizügig. So erlangt
Fellin
is Film einen skandalträchtigen Ruhm.
Der Klatschreporter Marcello (Marcello Mastroianni) streift auf der Suche nach Geschichten durch Rom. Er schläft mit einer Millionärstochter (Anouk Aimée), begleitet einen amerikanischen Filmstar (Anita Ekberg) durch Rom und wird dafür von deren Ehemann zusammengeschlagen. Zu seinem Vater, der ihn besucht, findet er keinen Zugang. Und auch, als seine Geliebte (Yvonne Furneaux) versucht sich umzubringen, ist er hilflos. Später berichtet Marcello vom Schauplatz einer angeblichen Marienerscheinung und erfährt schließlich, dass sein Freund seine Familie und sich selbst umgebracht hat. Den Trauergästen fehlt es zwar nicht an wortreichen Erklärungen, dafür aber an echtem Mitgefühl.
Fellin
i benutzt die Figur des Marcello als Beispiel für die Unfähigkeit der Menschen seiner Zeit, echte, tragfähige Beziehungen einzugehen bzw. sich mit wirklicher Anteilnahme für andere zu interessieren. Dabei ist
Fellin
i kritisch und mitfühlend-humorvoll zugleich. Seine meisterhafte Schilderung des »dolce vita« führt dazu, dass dies von nun an ein stehender Begriff auch in anderen Sprachen wird. In Erinnerung bleibt u.a. die Szene, in der Anita Ekberg ein Bad in dem berühmten Trevi-Brunnen nimmt.
  • Deutscher Titel: Die Stadt der Frauen
  • Original-Titel: LA CITTA DELLE DONNE
  • Land: Italien
  • Jahr: 1979
  • Regie: Federico
    Fellin
    i
  • Drehbuch: Federico
    Fellin
    i, Bernardino Zapponi
  • Kamera: Giuseppe Rotunno
  • Schauspieler: Marcello Mastroianni, Ettore Manni, Bernice Stegers, Anna Prucnal
Wie einen bizarren Traum inszeniert der italienische Regisseur Federico
Fellin
i seinen Film, über den er selbst sagt, er sei »das Geplauder eines beschwipsten Mannes nach dem Abendessen«. Der Schürzenjäger Snaporaz (Marcello Mastroianni) verirrt sich, als er mal wieder eine Schöne verfolgt, in die Stadt der Frauen. Dort findet gerade ein Feministinnen-Kongress statt unversehens gerät Snaporaz selbst in die Rolle des Lustobjekts, sieht sich von aggressiven Frauen gejagt, verfolgt und bedroht. In einer schillernden und grotesken Bilderfolge lässt
Fellin
i seinen Helden durch bizarre Männerphantasien stolpern.
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