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LEXIKON

Malta

Wechselnde Herrschaften

Zahlreiche Tempelanlagen geben Zeugnis von einer hochentwickelten megalithischen Kultur. Zwischen 800 und 600 v. Chr. besiedelten die Phönizier die Insel, die danach unter karthagische Herrschaft kam. 218 v. Chr. fiel Malta an Rom und wurde der Provinz Sicilia angegliedert. Nach der römischen Reichsteilung 395 n. Chr. kam die Insel unter byzantinischer Herrschaft, bevor sie 870 von den Arabern erobert wurde. 1091 erfolgte die Invasion der Normannen. Nach weiteren Herrschaftswechseln übergab Kaiser Karl V. die Inselgruppe 1530 den von Rhodos vertriebenen Rittern des Johanniterordens bzw. Malteserordens. Mit seinen mächtigen Befestigungsanlagen wurde Malta christlicher Vorposten gegen das expandierende Osmanische Reich. Auf seinem Zug nach Ägypten eroberte Napoleon 1798 die Insel und beendete die Ordensherrschaft.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Wechselnde Herrschaften
    2. Von der Kronkolonie zum EU-Mitglied
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