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LEXIKON

Malipiro

Malipiero, Gian Francesco
Gian Francesco Malipiero
Gian Francesco, italienischer Komponist, * 18. 3. 1882 Venedig,  1. 8. 1973 Treviso bei Venedig; Onkel von Riccardo Malipiero; Lehrer von Bruno Maderna und Luigi Nono; Prof. bzw. Leiter des Konservatoriums von Venedig; schafft in seinem Werk eine Verbindung aus Elementen der italienischen Renaissance- und Barockmusik mit impressionistischen Stilmitteln Claude Debussys; seine späten Werke zeigen eine Auseinandersetzung mit der Zwölftontechnik; sein umfangreiches Werk enthält Opern z. T. auf eigene Libretti („Die Legende vom vertauschten Sohn“ nach Luigi Pirandello; „Antonio e Cleopatra“ nach William Shakespeare), Orchesterwerke, Kammer-, Klavier- und Vokalmusik; außerdem Herausgeber einer Gesamtausgabe der Werke von Claudio Monteverdi und Antonio Vivaldi und verfasste viele theoretische Schriften.
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