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LEXIKON

Lippen

[
lateinisch Labia, Singular das Labium
]
in der tierischen Anatomie im weiteren Sinne paarige, spaltförmige Körperöffnungen begrenzende Hautfalten oder -säume; im engeren Sinne beim Menschen die Lippen des Mundes, deren Kern von einem ringförmigen Schließmuskel gebildet wird. Sie sind außen von Haut, innen von einer Übergangsdeckzellenschicht zur Mundschleimhaut überzogen. Bei Insekten sind die Lippen Teile der Mundwerkzeuge; die Oberlippe ist eine Hautfalte des Kopfes, die Unterlippe die verwachsene Basis der zweiten Maxillen.
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