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LEXIKON

Lchtenstein

Lichtenstein, Roy
Roy Lichtenstein
Roy, US-amerikanischer Maler und Grafiker, * 27. 10. 1923 New York,  29. 9. 1997 New York; neben A. Warhol und C. Oldenburg einer der Hauptvertreter der amerikanischen Pop-Art. Er arbeitete nach dem Studium als Designer und Assistenzprofessor an verschiedenen Colleges. Anfang der 1960er Jahre entstanden die ersten Comic-Strip-Experimente: Er übertrug Comic-Strips und Werbeplakate in drastischer Vergrößerung Punkt für Punkt auf Leinwand. Die Punkte, sog. „Ben Day Dots“, wurden charakteristisch für sein Gesamtwerk, ebenso die Themen: Lichtenstein griff die Welt des Massenkonsums auf. Er arbeitete vorwiegend in den Primärfarben Rot, Blau und Gelb und zeigte in grobkörniger Rasterung immer wieder die alltägliche und banale Welt des Konsums, der Werbung, der Comics und der Klischees. Durch Verfremdung und neue Zusammensetzung wollte er ihre Wirkmechanismen entlarven. Neben den Comics und der Konsumwelt setzte er sich mit Variationen auseinander, die er in fremden Vorlagen von Künstlern der klassischen Moderne fand. Lichtenstein kommentierte und paraphrasierte u. a. P. Picasso, F. Léger, H. Matisse, P. Mondrian, S. Dalí, den Futurismus, Expressionismus und das Bauhaus.
Hauptwerke: „Hopeless“ 1963; „Okay, Hot-Shot“ 1963; „Stillleben mit Goldfischglas“ 1972; „Bauhaustreppen“ 1988; „Reflexionen über Maler und Modell“ 1990; „Schlafzimmer in Arles“ 1997.
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