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LEXIKON

Leibniz

Der Weg zum Universalgelehrten

Schon mit 15 Jahren erhielt Leibniz seine Ausbildung an der Universität Leipzig, wo er 1664 Magister der Philosophie wurde. 1667 promovierte er an der Universität Altdorf bei Nürnberg, schlug aber nicht die Laufbahn eines Hochschullehrers ein, sondern kam aufgrund seiner rechtswissenschaftlichen Kenntnisse 1672 zum Mainzer Revisionsgericht. 1676 wurde Leibniz Bibliothekar und Hofrat der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg in Hannover, wo er bis zu seinem Tod blieb. Neben diplomatischen Missionen u. a. nach Frankreich, England und Holland stand Leibniz zeitlebens in Kontakt zu den bedeutendsten Gelehrten seiner Zeit. Der rege Gedankenaustausch umfasst eine Korrespondenz von über 15 000 Briefen. Seine Bemühungen um die Organisation der Wissenschaften führten 1700 zur Gründung der Preußischen Akademien der Wissenschaften. 1713 wurde er vom Kaiser zum Freiherrn und Reichshofrat ernannt.
  1. Einleitung
  2. Der Weg zum Universalgelehrten
  3. Prästabilierte Harmonie
  4. Begründer der höheren Mathematik
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