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LEXIKON

Leben und sterben lassen

  • Deutscher Titel: Leben und sterben lassen
  • Original-Titel: LIVE AND LET DIE
  • Land: GB
  • Jahr: 1973
  • Regie: Guy Hamilton
  • Drehbuch: Tom Mankiewicz, nach einem Roman von Ian Fleming
  • Kamera: Ted Moore
  • Schauspieler: Roger Moore, Jane Seymour, Yaphet Kotto
»Mein Name ist Bond James Bond«. Mit diesem unverwechselbaren Erkennungssatz nimmt der Agent »007« im Geheimdienst Ihrer Majestät in jeder Folge seinen Dienst auf. In »Leben und sterben lassen« wird er erstmals vom britischen Schauspieler Roger Moore gesprochen, der damit seinen schottischen Kollegen Sean Connery ablöst.
Seit Beginn der Reihe mit der Folge »James Bond jagt Dr. No« (1962) ist Moore der dritte Darsteller der populären Figur des englischen Schriftstellers Ian Fleming. Nach Connerys fünftem Auftritt gab der Australier George Lazenby ein kurzes, erfolgloses Gastspiel (»Im Geheimdienst Ihrer Majestät«, 1969), dann kehrte »der einzig wahre Bond«, Sean Connery, mit »Diamantenfieber« (1971) zurück.
Lange bleiben die Macher von »Leben und sterben lassen« skeptisch, ob der »Neue« bei den Zuschauern ankommt, doch ihre Sorgen sind unbegründet: Spätestens mit seinem dritten Auftritt (»Der Spion, der mich liebte«, 1977) ist Moore vom Publikum weltweit akzeptiert.
Die Produzenten Saltzman und Broccoli hatten von Anfang an Roger Moore als Titelfigur vorgesehen, doch war er für die Fernsehserie »Simon Templar« unter Vertrag. 1973 klappt es dann: Der »erste richtige Engländer« (Broccoli) spielt den Agenten mit einer gehörigen Portion (Selbst-) Ironie und Witz, britischer Unterkühltheit und, gegenüber seinem Vorgänger, mit noch größerer Lässigkeit.
In seinem Bond-Debüt kämpft Moore in der Karibik gegen Dr. Kananga, einen farbigen Heroin-Fabrikanten, der die Weltherrschaft an sich reißen möchte.
1985 spielt Moore zum siebten und vorerst letzten Mal »007«, ihm folgt Timothy Dalton (1987).
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