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LEXIKON

Landeszentralbanken

nach 1945 in den deutschen Ländern geschaffene Nachfolge-Institute der Deutschen Reichsbank; sie bildeten bis 1957 mit der Berliner Zentralbank und der Bank deutscher Länder das Zentralbanksystem. Durch Gesetz vom 26. 7. 1957 wurden die Landeszentralbanken und die Berliner Zentralbank mit der Bank deutscher Länder zur Deutschen Bundesbank verschmolzen; die Landeszentralbanken wurden damit Hauptverwaltungen der Bundesbank in den Ländern. Nach Änderung des Bundesbankgesetzes 1992 wurde die Zahl der Landeszentralbanken von 11 im alten Bundesgebiet auf 9 in ganz Deutschland reduziert.
Nach dem Übergang der geld- und währungspolitischen Instrumente von den einzelnen Zentralbanken auf die Europäische Zentralbank 1999 wurden die Landeszentralbanken 2002 wieder stärker weisungsabhängig in die Verwaltung der Deutschen Bundesbank integriert. Sie sind heute die Hauptverwaltungen der Deutschen Bundesbank in den Ländern.
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