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LEXIKON

Küng

Hans, schweizerischer katholischer Theologe, * 19. 3. 1928 Sursee, Luzern; Konzilstheologe, 19601980 Professor in Tübingen, danach (bis 1996) Professor und Direktor des Instituts für Ökumenische Forschung in Tübingen. Setzt sich kritisch mit den Strukturen und Lehren der katholischen Kirche auseinander (u. a. mit dem Dogma der Unfehlbarkeit); 1979 Entzug der kirchlichen Lehrbefugnis; vor allem engagiert in der ökumenischen Forschung und im interreligiösen Dialog; 1995 Mitgründer der „Stiftung Weltethos“, die zum Dialog der Weltreligionen aufruft; zahlreiche Veröffentlichungen, u. a.: „Die Kirche“ 1967; „Unfehlbar?“ 1970; „Christ sein“ 1974; „Existiert Gott?“ 1978; „Theologie im Aufbruch“ 1987; „Projekt Weltethos“ 1990; „Das Judentum“ 1991; „Das Christentum“ 1994; „Erkämpfte Freiheit“ (Erinnerungen) 2002; „Der Islam. Geschichte, Gegenwart, Zukunft“ 2004; „Was ich glaube“ 2009.
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