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LEXIKON

Korrelatinsrechnung

eine Rechenmethode, die besonders in den Naturwissenschaften und in der Volkswirtschaftslehre benutzt wird, um die Korrelation zweier Merkmale, die nicht in funktionalem Zusammenhang stehen, nach den Verfahren der Wahrscheinlichkeitsrechnung durch Häufigkeitskurven zu ermitteln. Die Größe der Korrelation gibt der Korrelationskoeffizient an; er ist positiv, wenn sich beide Merkmale im gleichen Sinn verändern (bei vollkommener Abhängigkeit: + 1); er ist 0, wenn keine Beziehung besteht, und negativ, wenn die Merkmale sich im entgegengesetzten Sinn ändern. Die Korrelationsrechnung ist zuerst 1888 von F. Galton eingeführt worden.
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