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LEXIKON

Köcherfliegen

Frühlingsfliegen; Trichoptera
Köcherfliege
Köcherfliege
Die Köcherfliegen ähneln einigen Schmetterlingen, sie haben jedoch keine beschuppten, sondern behaarte Flügel. Limnophilus flavicornis kommt an stehenden und langsam fließenden Gewässern vor.
Ordnung der Insekten mit weltweit rund 10 000 Arten. Kleine bis mittelgroße, schmetterlingsähnliche Insekten mit 4 dicht behaarten Flügeln, langen, fadenförmigen Fühlern und saugend-leckenden Mundwerkzeugen. Die Larven leben als Pflanzenfresser im Wasser in Gehäusen (Köchern), die sie aus Pflanzenteilen, Holzstückchen, Schneckengehäusen u. Ä. zusammenspinnen und mit sich herumtragen. Nur Larven der Familie der Rhyacophilidae leben frei als Räuber ohne Gehäuse. Einige Arten spinnen reusenartige Fangnetze. In Mitteleuropa leben viele Arten, die jedoch ausnahmslos kurzlebige Dämmerungstiere und deshalb allgemein unbekannt sind und auch keine deutschen Namen tragen. Dagegen sind die Larven als Angelköder (Sprockwürmer) bekannt.
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