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LEXIKON

Kirche und Sport

Die konfessionellen Sportorganisationen Deutsche Jugendkraft u. Eichenkreuz waren Gründungsmitglieder des Dt. Sportbundes (DSB) 1950. Nach der Devise, die ethischen Grundlagen im Sport zu erhalten u. damit die Würde des Menschen zu sichern, entwickelten sich enge Beziehungen, die u. a. ihren Ausdruck in den DSB-Empfehlungen zum Schutz von Sonn- u. Feiertagen 1959 u. 1969, der Broschüre „K. u. S.“ 1968 u. dem Partnerschaftsprogramm „K. u. S.“ 1971 fanden. 1974 wurde der Arbeitskreis „K. u. S.“ in der Ev. Kirche in Dtschld. (EKD) gegr., 1966 entspr. in der kath. Kirche. 1970 berief die EKD einen hauptamtl. Sportpfarrer, 1972 die kath. Kirche einen hauptamtl. Seelsorger für „K. u. S“. Ebenfalls 1972 veröffentlichte die EKD ihre sozial-ethische Studie „Sport, Mensch u. Gesellschaft“. Seit 1972 finden regelmäßig Spitzengespräche zwischen den Organisationen statt, außerdem werden zahlreiche gemeinsame Seminare, Tagungen u. Werkwochen durchgeführt.
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