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LEXIKON

Japan

Ende der Isolation

Einem US-amerikanischen Geschwader unter Commodore Perry gelang es 1853, das Land gewaltsam zu öffnen. Eine fremdenfeindliche Opposition zwang den Shogun daraufhin 1867 zum Rücktritt. Der Kaiser Mutsuhito übernahm 1868 die Regierungsgewalt und gab seiner Regierungsperiode den Namen Meiji. In der Meiji-Ära (18681912) wurde der kaiserliche Hof von Kyoto nach Tokyo verlegt. Die Reorganisation des Staates fand ihren Abschluss mit der Verfassung von 1889, die Japan zur konstitutionellen Monarchie nach preußischem Vorbild machte.
In der Außenpolitik versuchte Japan, sich am imperialistischen Konkurrenzkampf zu beteiligen. Nach der Annexion der Ryukyu-Inseln 1879 führten Auseinandersetzungen über Korea 1894/95 zum Krieg mit China. Im Friedensschluss von Shimonoseki musste China Taiwan an Japan abtreten und auf seine Rechte in Korea verzichten, das 1910 annektiert wurde. 1904 griff Japan die Russen bei Port Arthur (heute Lushun) an. Der russisch-japanische Krieg (1904/05) endete mit der Niederlage Russlands, das im Frieden von Portsmouth die Halbinsel Liaotung und Südsachalin an Japan abtreten musste.
russisch-japanischer Krieg: Kriegsszene
russisch-japanischer Krieg
Japanische Soldaten erwarten 1904 in der Mandschurei einen Angriff der Russen.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Erdbeben und Vulkane
    2. Gebirgige Landesnatur
    3. Von kühlgemäßigt bis subtropisch
  3. Bevölkerung
    1. Homogene Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Landwirtschaft in Bedrängnis
    2. Bedeutende Fischereination
    3. Entwicklungen in der Industrie
    4. Dienstleistungen und Tourismus
    5. Verkehrsnetz mit Superlativen
  7. Geschichte
    1. Reichsentstehung
    2. Shogunherrschaft
    3. Ende der Isolation
    4. Weltkriege
    5. Die Weltwirtschaftsmacht
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