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LEXIKON

Internationale Händel-Festspiele Göttingen

1920 gegründet; weltweit ältestes Festival für Alte Musik, das als Beginn der Wiederentdeckung der Werke von Georg Friedrich Händel im 20. Jahrhundert gilt. Auf Veranlassung des Kunsthistorikers und Musikwissenschaftlers Oskar Hagen wurde erstmals nach dem Tod des Komponisten wieder eine seiner Opern aufgeführt („Rodelinde“); ab 1927 auch Werke anderer Komponisten. 1931 übernahm die neu gegründete Göttinger Händelgesellschaft die Festspiele als Veranstalter und Träger. Leiter der Festspiele waren u. a. Günter Weißenborn (19601980), John Eliot Gardiner (19801991), Nicholas McGegan (seit 1991). Seit 2008 wird die Organisation der Festspiele von der neu gegründeten Internationalen Händel-Festspiele Göttingen GmbH übernommen.
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