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LEXIKON

Indien

Dekanhochland und Ghats

Das Dekanhochland nimmt die Hälfte der indischen Halbinsel ein. Die alte, nach Osten abfallende Grundgebirgsscholle besteht aus weiten Hochebenen, über die sich Mittelgebirge wie das Satpuragebirge, die Vindhyakette und das Bergland von Chota Nagpur erheben. Teils mächtige Ströme wie der Mahanadi und der Godavari zerschneiden das von einer Kurzgrassavanne eingenommene Hochland. An seinen östlichen und westlichen Rändern wölbt sich das Dekanhochland schüsselartig zu den Ghats auf. Die durchschnittlich 10001500 m hohen Westghats nehmen nach Süden an Höhe zu (im Anai Mudi 2695 m) und fallen steil zur Malabarküste ab. Dagegen erreichen die Ostghats nur eine durchschnittliche Höhe von 600 m (im Devodi Munda 1680 m). Beide Ghats gehen in überwiegend ungegliederte Küsten über, die als schmale, flache Tieflandstreifen häufig von Lagunen gesäumt werden.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Dekanhochland und Ghats
    2. Tiefland von Ganges und Brahmaputra
    3. Himalaya
    4. Monsunklima
  3. Bevölkerung
    1. Völker- und Sprachenvielfalt
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Bedeutende Landwirtschaft
    2. Bodenschätze und Energie
    3. Vielfältige Industrie
    4. Dienstleistungssektor, Handel und Tourismus
    5. Verkehr
  7. Geschichte
    1. Von der Induskultur zum Mogulreich
    2. Von der Kolonialzeit zur Unabhängigkeit
    3. Die Regierungen Nehru und Gandhi
    4. Die Entwicklung seit den 1990er Jahren
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