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LEXIKON

Indien

Bildung

Das Schulwesen, das sich auch nach der indischen Unabhängigkeit weitgehend an britischen Vorbildern orientierte, liegt hauptsächlich in der Verantwortung der Bundesstaaten, die Zentralregierung gibt nur die Leitlinien der Bildungspolitik vor. Die allgemeine Schulpflicht von acht Jahren (ab dem 6. Lebensjahr) wurde in vielen Bundesstaaten auf zehn Jahre ausgedehnt. Im Allgemeinen gliedert sich das Schulsystem in einen zweistufigen Primarbereich, der eine fünfjährige Grundschule und eine dreijährige Mittelschule umfasst. Ihr schließt sich die auf die Hochschule vorbereitende dreijährige Sekundarschule an. Unterrichtssprache in der Grundschule ist die jeweilige Regionalsprache, in der Sekundarstufe und an den Hochschulen wird zudem in Englisch und Hindi unterrichtet. Zu den knapp 300 Universitäten zählen auch mehrere Elite-Hochschulen. Die Bildungsqualität ist infolge unzulänglicher Lehrerausbildung sowie der mangelhaften finanziellen und materiellen Ausstattung der Schulen vielfach niedrig. Immer noch können über ein Drittel der Inder weder lesen noch schreiben, besonders hoch ist die Analphabetenrate auf dem Land und bei den „Unberührbaren“.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Dekanhochland und Ghats
    2. Tiefland von Ganges und Brahmaputra
    3. Himalaya
    4. Monsunklima
  3. Bevölkerung
    1. Völker- und Sprachenvielfalt
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Bedeutende Landwirtschaft
    2. Bodenschätze und Energie
    3. Vielfältige Industrie
    4. Dienstleistungssektor, Handel und Tourismus
    5. Verkehr
  7. Geschichte
    1. Von der Induskultur zum Mogulreich
    2. Von der Kolonialzeit zur Unabhängigkeit
    3. Die Regierungen Nehru und Gandhi
    4. Die Entwicklung seit den 1990er Jahren
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Eine Religion mit vielen Gesichtern

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