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LEXIKON

Impfschäden

im engeren Sinne die selten auftretenden Abweichungen vom normalen Verlauf nach Pockenschutzimpfung. Harmlos sind masern- oder scharlachähnliche Ausschläge (in der 2. Woche), ebenso Nebenpocken in der Umgebung der Hauptpocken (meist durch Kratzen); gefährlich ist die sehr seltene Impfenzephalitis (Gehirnhautentzündung). Das Bundes-Seuchengesetz regelt die Entschädigung für Impfschäden, soweit sie Folgen einer behördlich angeordneten oder empfohlenen Impfung sind. In
Österreich
: Ersatz für Impfschäden durch den Bund gemäß Impfschadengesetz von 1973. In der
Schweiz
: Epidemiegesetz vom 18. 12. 1979, Art. 23; Kantone können Schutzimpfungen anordnen; Entschädigungspflicht in einigen Kantonen.
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