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LEXIKON

Hubkolbenmaschine

eine Kolbenmaschine, bei der ein Kolben in einem Zylinder hin und her bewegt wird. Diese Bewegung wird normalerweise durch einen Kurbelantrieb erzeugt. Mit Hubkolbenmaschinen können hohe Drücke erzielt werden. Sie eignen sich deshalb besonders gut als Pumpen zur Förderung von Gasen und Flüssigkeiten und für Verbrennungsmotoren. Zur Vermeidung von Rückfluss des Fördermediums werden Ventile eingebaut, die entweder durch die Druckunterschiede betätigt werden, z. B. Flatterventile, oder über Nocken angesteuerte Ventile, z. B. bei Verbrennungsmotoren. Nachteilig bei den Hubkolbenmaschinen ist der notwendige Massenausgleich, der meist nicht vollständig möglich ist. Die maximalen Drehzahlen sind deshalb begrenzt.
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