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LEXIKON

Holzschliff

Holzstoff
der Rohstoff für die Erzeugung von Papier und Pappe. Entrindete und abgelängte Rundhölzer werden unter Zugabe von Wasser gegen einen rotierenden Schleifstein gepresst, so dass das Holz erweicht, zerfasert und gemahlen wird. Der entstandene Faserstoffbrei wird gereinigt, sortiert und in Mühlen weiter verfeinert. Für den Verkauf wird die Stoffsuspension über rotierende Siebzylinder entwässert und zu Bahnen gepresst oder in Form von Flocken in einen Heißluftkanal geblasen und getrocknet. Der so entstandene Weißschliff wird zu Zeitungsdruckpapier, Offset- und Tiefdruckpapier, Krepppapier und Tapeten verwendet. Wird das Holz vor dem Schleifen gedämpft (vornehmlich harzreiches Kiefernholz), so entsteht Braunschliff, mit besseren Festigkeitseigenschaften als Weißschliff; er wird für Verpackungsmaterial u. Ä. verwendet.
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